Ein Kurztrip zu den Malediven
Die Malediven liegen etwa 3.000 Kilometer von Duabi entfernt und sind mit dem Flugzeug in etwa 4 Stunden zu erreichen. Die Inseln im Indischen Ozean liegen in der tropischen Klimazone und sind ein hervorragendes Ziel für einen Kurztip von Dubai aus. Die Lufttemperaturen schwanken überwiegend geringfügig zwischen fünfundzwanzig und zweiunddreißig Grad und sinken auch während der Nacht kaum. Die Wassertemperatur des Indischen Ozeans rund um die Malediven ist mit siebenundzwanzig bis neunundzwanzig Grad Celsius fast konstant. Zu beachten sind auf den Malediven drei Monsunwinde; der Südwest-Monsun weht vom Mai bis zum Oktober und führt vor allem in den Monaten Juni und Juli zu starken Niederschlägen, während der Nordost-Monsun in den Monaten von November bis April weht. Die durchgängigen Monsunwinde führen auf den Malediven zu ausgezeichneten Bedingungen zum Windsurfen und Segeln. Typisch für einen Monsun ist, dass er eine hohe Luftfeuchtigkeit mit sich führt, es handelt sich jedoch nicht um einen starken Wind oder Sturm; Tropenstürme sind auf den Malediven ein sehr seltenes Ereignis. Die geringsten Niederschläge fallen auf den Malediven während der Monate Februar und März. In dieser Zeit ist das Malediven Wetter relativ trocken.
Reisen zu den Malediven werden von den meisten Reiseveranstaltern während des gesamten Jahres angeboten, da das Wetter auf den Malediven das ganze Jahr über für Urlaub geeignet ist. Als beste Reisezeit betrachten erfahrene Malediven-Reisende überwiegend die Monate von November bis April, wobei der April auf den meisten Inseln auf Grund geringerer Winde zum Segeln und Surfen nicht ideal ist. Der Regen auf den Malediven verteilt sich in der Regel auf kurze und teilweise heftige Regenschauer während des Tages, lediglich in den Monaten August und September sind längere und eventuell ein bis zwei Tage andauernde Regenphasen zu erwarten. Der größte Teil der Niederschläge auf den Malediven fällt ohnehin während der Nachtstunden. Die Luftfeuchtigkeit auf den Malediven ist durchgängig sehr hoch, sie wird auf Grund der durch die Meeresbrise verursachten Kühlung während des Tages jedoch als angenehm empfunden; in der Nacht wirken die in jedem Resort vorhandenen Klimaanlagen dem übermäßigen Empfinden der hohen Luftfeuchtigkeit erfolgreich entgegen.
Taucher finden auf den Malediven die besten Voraussetzungen im April sowie im November vor, da in diesen beiden Monaten das Wasser im Indischen Ozean besonders klar ist und ihnen somit die beste Sicht auf die Fische ermöglicht. Zu den klimatischen Bedingungen im weiteren Sinne zählt auch der Einfluss der Gezeiten auf die Möglichkeiten zur Urlaubsgestaltung. Der Indische Ozean weist teilweise deutliche Unterschiede zwischen Ebbe und Flut auf, diese wirken sich jedoch je nach Atoll und einzelner Insel sehr unterschiedlich aus. Während einige Inseln der Malediven nur geringfügig von Ebbe und Flut beeinflusst werden, ist auf anderen Malediven-Inseln das Baden während der Ebbe nicht möglich. Da teilweise Nachbarinseln während der Ebbe zu Fuß erreichbar sind, ist eine Nachfrage im Resort bezüglich der für die gewählte Insel geltenden Gezeitentabelle aus Sicherheitsgründen unerlässlich.